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Regionalliga West Frauen 2016/17

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TV Gladbeck II VEST

Dritte Liga Frauen | 20. Spieltag

Abschied mit einem lächelnden Gesicht

Der TV Gladbeck II feierte, obwohl das Team als Absteiger aus der Dritten Volleyball-Liga bereits feststand, am letzten Spieltag noch einmal einen Sieg.


Auszeit: Enno Schulz, der Trainer des TV Gladbeck II, stellt Steffi Krefting (re.) & Co. in der Begegnung mit dem ASV Senden noch einmal ein. Foto: Heinrich Jung

TV Gladbeck II - ASV Senden -- 3:2 (26:24, 21:25, 23:25, 25:19, 15:11)

Mit einem Sieg über den ASV Senden verabschiedeten sich die zweiten Volleyballfrauen des TV Gladbeck am letzten Spieltag von ihren Fans und aus der Dritten Liga West. Die Blauhemden müssen in der neuen Meisterschaftsrunde wieder in der Regionalliga ran. „Wir sind mit einem Lächeln im Gesicht gegangen“, sagte Enno Schulz, der Trainer des TVG.

Schulz war mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Das Team hatte nämlich, obwohl es bereits als Absteiger feststand, noch einmal eine gute Leistung gezeigt. Und darauf war es dem Übungsleiter angekommen. „Das Ergebnis passt auch, das ist wunderbar“, kommentierte Schulz.

Die Partie beendete eine der jungen Spielerinnen im Aufgebot der Blauhemden. Kim Smaniotto verwandelte im fünften und letzten Satz eine platzierte Angabe zum 15:11 für den TVG. „Kim“, lobte Schulz, „war heute eine Matchwinnerin.“ Sie habe in den vergangenen Wochen zurückstehen müssen. Doch am gestrigen Sonntag durfte Smaniotto, auch weil die für den Abstiegskampf reaktivierte Katharina Friedrich aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand, von Beginn an ran. Und Smaniotto machte ihre Sache richtig gut.

Youngster überzeugen
Gleiches galt auch für die anderen Youngster im Aufgebot des TVG, Johanna Pennekamp und Sabrina Steinwartz. „Sie haben frischen Wind hereingebracht“, lobte Enno Schulz, der insgesamt eine gute Partie gesehen hatte. „Das Spiel war umkämpft, es gab eigentlich auf beiden Seiten keine prägnanten Stärke- oder Schwächephasen“, sagte der Trainer der Gladbecker Zweitvertretung.

TV Gladbeck II: Krefting, Frohleiks, Rauscher, Walker, Kels, Smaniotto, Pennekamp, Weichert, Reppenhagen, Sobieraj, Steinwartz.

WAZ - 04.04.2016, Thomas Dieckhoff

Dritte Liga Frauen | 20. Spieltag

TV Gladbeck II will noch einmal Spaß haben

Blauhemden verabschieden sich gegen den ASV Senden aus der Klasse

Für den TV Gladbeck II endet mit dem Heimspiel gegen den ASV Senden in der Dritten eine vermaledeite Saison in der Dritten Frauenvolleyball-Bundesliga. Obwohl die Blauhemden als Absteiger feststehen, wollen sie sich am Sonntag, 3. April, um 15 Uhr in der Artur-Schirrmacher-Halle mit einer guten Leistung aus der Spielklasse und von ihren Anhängern verabschieden.

Festmachen möchte Enno Schulz, der Trainer des TVG, einen gelungenen Ausklang nicht am Endergebnis des Vergleichs mit den Sendenerinnen. „Wir wollen Spaß am Spiel haben“, sagt der Übungsleiter, der eine sehr junge Mannschaft aufs Feld schicken wird - auch deshalb, weil in Katharina Friedrich und Jil Döhnert die beiden in der Rückrunde reaktivierten, erfahrenen Akteurinnen ausfallen werden. Während Katharina Friedrich aus privaten Gründen verhindert ist, ist Döhnert unter der Woche im Training umgeknickt und hat sich eine Verstauchung zugezogen. „Jil soll sich auskurieren“, sagt Enno Schulz.

Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Alina Weichert, die infolge einer Viruserkrankung in den vergangenen Tagen nicht an den Übungseinheiten teilnehmen konnte. Ob sie am Sonntag aufläuft oder nicht, wird sich kurzfristig entscheiden.

Am letzten Spieltag werden daher die jungen Spielerinnen des TV Gladbeck II ihre Chance erhalten. Spielerinnen wie Kim Smaniotto, Selina Steinwartz oder auch Johanna Pennekamp, die ja bereits beim 3:0-Erfolg der Blauhemden in Nienburg mit einer überaus starken Leistung zu überzeugen wusste. „Wir waren im Saisonverlauf ja immer wieder mit Verletzungspech und Krankheiten konfrontiert“, sagt Enno Schulz, der sich von den Talenten „Frische und Spielwitz“ verspricht.

Könnte es nicht sein, dass sein Team sich hängenlässt angesichts des bereits feststehenden Abstiegs und der personellen Situation? Enno Schulz schüttelt sofort energisch seinen Kopf und sagt: „Das passt nicht zu der Mentalität meiner Mannschaft. Die lässt sich nicht hängen.“

WAZ - 01.04.2016, Thomas Dieckhoff

Polizeiauswahl NRW baut auf den TV Gladbeck

Die weibliche Volleyball-Polizeiauswahl von NRW nimmt in Kürze an der DM teil. Sie baut auf Spielerinnen und Trainer des TV Gladbeck.

Polizeiauswahl NRW baut auf den TV Gladbeck

Enno Schulz vom TV Gladbeck ist der Trainer der weiblichen NRW-Volleyball-Polizeiauswahl Foto: Mengedoht

Die weibliche NRW-Volleyball-Polizeiauswahl bereitet sich von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. April, in Selm auf ihre Deutsche Meisterschaft vor. Im Kader des Teams stehen in Agata Bordewicz und Anja Pöpping zwei Spielerinnen des TV Gladbeck, trainiert wird es von den TVG-Übungsleitern Stefan Preyß und Enno Schulz.

Gute Nachricht für das Team
In Selm trifft sich der zwölfköpfige Kader zu einem Lehrgang, ehe es von Montag bis Freitag, 11. bis 15. April, bei der DM in Wiesbaden ernst wird. „Favorit sind wir auf keinen Fall“, sagt Schulz. Dass das nordrhein-westfälische Team aber immer für eine Überraschung gut ist, bewies es in der Vorrunde zu den „Deutschen“. Bordewicz, Pöpping & Co. schalteten nämlich die hoch gehandelte Hessen-Auswahl aus.

Eine gute Nachricht gab’s für die NRW-Polizei vor dem Lehrgang. Schulz und Preyß können in Kim Behrens auf eine Zweitligaspielerin des USC Münster zurückgreifen, die künftig in Stuttgart arbeiten wird. Ihre Versetzung erfolgt aber erst nach der DM.

01.04.2016, Redaktion Gladbeck

Dritte Liga Frauen | 19. Spieltag

TV Gladbeck II steht als Absteiger fest

3:0-Erfolg in Nienburg hilft den Blauhemden auch nicht mehr


Johanna Pennekamp bot beim 3:0-Erfolg des TV Gladbeck II in Nienburg eine gute Leistung

VC Nienburg - TV Gladbeck II -- 0:3 (20:25, 24:26, 19:25)

Der TV Gladbeck II muss in der nächsten Saison wieder in der Frauenvolleyball-Regionalliga um Punkte spielen. Daran konnte auch der verdiente 3:0-Erfolg beim VC Nienburg nichts mehr ändern. „Wir können am letzten Spieltag maximal noch Punktegleichheit erzielen, aber wir haben weniger Partien gewonnen als unsere Konkurrenten“, sagte Enno Schulz, der Trainer der Gladbecker Zweitvertretung.

Johanna Pennekamp überzeugt
Man hatte es kommen sehen, weil es auch schon am vorvergangenen Spieltag zumindest ein Resultat gegeben hatte, das als äußerst überraschend bezeichnet werden konnte. Am Samstag und am gestrigen Sonntag ging es überraschend weiter. Die SG Langenfeld, bis dahin auch noch im Abstiegskampf verstrickt war, gewann nämlich mit 3:1 beim lange ganz oben mitmischenden ASV Senden. Und der Vergleich zwischen den vor dem Spieltag noch um den Klassenerhalt kämpften Teams TV Cloppenburg und GfL Hannover endete 3:2. Genau dieses Ergebnis hatte Enno Schulz der WAZ am vergangenen Donnerstag prognostiziert.

Die Aufholjagd des TV Gladbeck II, die mit der Reaktivierung der beiden ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen Katharina Friedrich und Jil Döhnert begonnen hatte, ist somit erfolglos geblieben. „Wir können es nicht mehr ändern“, sagte Schulz, dem die Enttäuschung gestern deutlich anzumerken war. Immerhin hatte seine Mannschaft beim VC Nienburg eine gute Leistung geboten und das Spiel verdient mit 3:0 gewonnen. „Wir haben uns zu keiner Phase der Partie aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Schulz, der in Johanna Pennekamp eine Akteurin ein wenig hervorheben wollte. „Sie hat ein sehr gutes Spiel gemacht, für Punkte gesorgt und Akzente gesetzt“, so der TVG-Trainer über die jüngste Aktive in seinem Kader. „Mein Lob geht aber ans ganze Team, alle haben eine gute Leistung gezeigt“, sagte Schulz.

Lediglich der zweite Satz verlief ausgeglichen, im ersten wie im dritten Durchgang dominierten die Blauhemden, die damit bewiesen haben, dass sie ihre minimale Chance im Kampf um den Klassenerhalt wahren wollten. Am Ende jedoch sollte es nicht sein.

TV Gladbeck: Krefting, Frohleiks, Hoppe, Rauscher, Döhnert, Pennekamp, Weichert, Friedrich, Smaniotto, Reppenhagen, Bordewicz, Sobieraj.

WAZ - 21.03.2016, Thomas Dieckhoff
foto: Susanne Schürkamp

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