Volksbank-Jugendsportpreis
gewann die männliche Mannschaftswertung - 4x200 m-Staffel |
Bei der Volksbank-Jugendsport-Preisverleihung 2010 gingen drei Wertungen an TV-Leichtathleten. Damit waren die 15-19-jährigen "Blauhemden" die herausragenden Teilnehmer der diesjährigen Veranstaltung. Die männliche Mannschaftswertung holte sich die 4x200 m-Staffel der männlichen Jugend A, die bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle/Saale auf Rang zwei lief. Simon Schlebach, Stephan Zenker, Sebastian Scobel und Moritz Seidel freuten sich über Geld- und Sachpreise. Die männliche Einzelwertung gewann Nationalmannschaftsmitglied Stephan Zenker. Der 19¬jährige Weitspringer verbesserte sich in diesem Jahr in seiner Paradedisziplin auf 7,47 m. Der zweitbeste polnische U18-Weitspringer, Bartosz Jasinski, folgte auf Rang 2 der Einzelwertung. Seine diesjährige Bestmarke liegt bei 7,22 m. Moritz Seidel, Doppelmeister bei den Landesmeisterschaften und Sechster der deutschen Jugendmeisterschaften über 400 m Hürden sowie der deutsche Jugend-Hallenmeister im Dreisprung, Domenic Korbar, wurden gemeinsam auf den dritten Rang gesetzt. In der Kategorie "weiblich Einzel" gewann die 15-jährige Annika Drazek, die bei den deutschen Blockwettkampfmeisterschaften den Block Wurf mit persönlicher Bestmarke von 2902 Punkten gewann. Außerdem überzeugte die A-Schülerin mit einer nationalen Vizemeisterschaft über 100 m bei den B-Jugendlichen. Mit ihrer Bestmarke von 11,86 sek. belegt sie in Europa den ersten Rang. Sie teilt sich diesen Jugendsport-Spitzenrang mit der Schwimmerin Jessica Steiger. Der zweite Platz in dieser Kategorie ging an die TVerinnen Friederike Möhlenkamp und Julia Dieckmann, die beide in ihren Spezialdisziplinen 200 m und Dreisprung deutsche Jugend-Hallenmeisterinnen wurden. Dass Julia sich bei einer Kontinentalausscheidung in Moskau für die ersten Olympischen Jugendspiele in Singapur als drittbeste Europäerin qualifizierte und noch als deutsche B-Jugend-Hallenrekordlerin geführt wird, schien die Jurymitglieder – angesichts dieser Einordnung - nicht sonderlich zu beeindrucken. |