Christina Haack holt DM-Gold
Auch die Männerstaffel wurde mit Bronze belohnt |
Bei nasskalten und nicht gerade Leichtathletik-freundlichen Temperaturen um die 12 Grad gingen am vergangenen Wochenende im Kasseler Auestadion die Deutschen Meisterschaften über die Bühne. Dabei waren die TV Leichtathleten so erfolgreich wie nie zuvor. Drei Medaillen und weitere drei Endkampfplatzierungen standen nach den zwei Wettkampftagen auf der Habenseite der Blauhemden. Die Meisterschaft hatte ganz nach dem Geschmack der TV-Trainer begonnen. Sowohl die 4x100m- Staffel der Frauen als auch die Staffel der Männer erliefen sich in den ersten beiden Meisterschaftsentscheidungen des Tages jeweils die Bronzemedaille. Christina Haack, Annika Drazek, Friederike Möhlenkamp und Laura Mossakowski kamen nach neuem Vereinsrekord von 45,31 sek. knapp hinter dem TSV Bayer Leverkusen und dem TV Wattenscheid ins Ziel. Die Männerstaffel in der Besetzung Thomas Lohrengel, Matthias Bos, Florian Lamers und Sebastian Fricke erreichte das Ziel mit einer Jahresbestzeit von 40,40 sek. Der bessere Zieleinwurf von Schlussläufer Sebastian Fricke gegenüber der Zielannahme des Kölner Staffelläufers gab – bei gleicher Zeit - den Ausschlag zugunsten der Blauhemden. Auch die zweite Männerstaffel (Seidel, Zenker, Kruse, Sellke) konnte sich mit Platz sieben in 41,66 sek. noch unter den besten acht Teams platzieren. Beflügelt von der Staffelmedaille lief Matthias Bos über 400m mit einer Jahresbestzeit von 47,16 sek. zum Abschluss des ersten Tages ins Finale der besten acht Läufer vor. Am Sonntag belegte er dann in 47,99 den für ihn zufriedenstellenden siebten Rang. Den Höhepunkt der Meisterschaft aus TV-Sicht bildeten dann die 200m der Frauen. Mit der deutschen Jahresschnellsten Christina Haack und mit der noch Jugendlichen Friederike Möhlenkamp schafften es - trotz starkem Gegenwind - gleich zwei Athletinnen mit 23,72 sek. und 24,18 sek. ins Finale vorzudringen. Hier wurde Christina ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann überlegen in 23,45 sek. die Goldmedaille. Friederike gelang der bisher schnellste Lauf ihres Lebens. Mit 23,93 sek. unterbot sie zum ersten Mal die 24-Sekunden -Marke und belegte im Feld der besten deutschen Frauen einen hervorragenden fünften Platz. Beide zeigten sich damit für die nächsten Aufgaben gerüstet. Christina bereitet sich auf einen 4x100m-Staffeleinsatz bei der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Daegu vor und Friederike wird am ersten Augustwochenende bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena bei der Vergabe des 200m-Titels ein gehöriges Wörtchen mitsprechen können. |
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