Julia Dieckmann gewann im Dreisprung der WJA.
Julia Dieck­mann ge­wann im Drei­sprung der WJA.
Der dritte deut­sche Drei­sprung-Meis­ter­titel (2009, 2010 Halle, 2011) ge­lang Julia Dieck­mann bei den na­tio­nalen Ju­gend­ti­tel­kämpfen in Jena. Mit der Weite von 12,56 m, die die 18­jäh­rige gleich im ersten Ver­such er­zielte, ge­lang ein Sieg, um den sie bis zum letzten Ver­such zit­tern musste.

Nur 13 cm trennten die drei Erst­plat­zierten von­ein­ander. Auch den beiden 13m-Sprin­ge­rinnen Saa­t­hoff und Hu­b­litz ge­lang bei nasser An­lauf­bahn und seit­li­chen Winden kein bes­serer Ver­such als der TVerin.

Frie­de­rike Möh­len­kamp prä­sen­tierte sich mit starken Kur­ven­läufen. Über die halbe Sta­dion­runde konnte die Sae­r­beckerin ihre Best­zeit auf 23,89 sek. stei­gern und musste sich nur der deut­schen Jah­res­besten, Ka­tha­rina Grompe, ge­schlagen geben. Mit ihrer 200m-Sil­ber­me­daille gab sich die fast 19­jäh­rige nicht zu­frieden und schaffte zu­sammen mit Svenja Spe­co­wius, An­nika Drazek und Laura Mossa­kowski im 4x100m-Wett­be­werb eine wei­tere Me­daille. Nach 46,71 sek. lief das Quar­tett als deut­scher Vi­ze­meister über die Zi­el­linie.

Die 16­jäh­rige An­nika Drazek war nach ihrem zweiten Platz im 100m-Sprint der weib­li­chen Ju­gend B sehr zu­frieden. Bei starkem Ge­gen­wind war sie nach 12,31 sek. hinter der deut­schen Hal­len­meis­terin Alex­andra Bur­g­hardt im Ziel. Im Staf­fel­wett­be­werb konnte sie mit einem be­herzten Ein­satz den Stab im letzten Mo­ment über­geben, den fol­genden Sturz al­ler­dings nicht ver­meiden. Eine lange Saison auf hohem Ni­veau hatte bei der Rent­for­terin Spuren hin­ter­lassen.

Laura Mossa­kowski ver­bes­serte im 100m-Hürden-Vor­lauf ihre Best­marke auf 14,22 sek. und zog als Viert­schnellste ins Fi­nale ein. Ein miss­glückter End­lauf­start machte die Hoff­nung auf eine Me­daille zu­nichte. Mit 14,30 sek. kam sie als Fünfte über die Zi­el­linie.
Matt­hias Spengler freute sich über Ver­bes­se­rungen seiner Best­marken im 110m-Hür­den­lauf. Im Vor­lauf stei­gerte er sich auf 14,76 sek. und zog als bester West­fale in die nächste Runde ein. Mit seinem Zwi­schen­lau­f­er­gebnis von 14,71 sek. wurde er als 13. in die Er­geb­nis­liste auf­ge­nommen.
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