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Turnverein Gladbeck 1912 e.V.

 

 


„Was für ein geiles Ding“

  • Abteilung Handball TV Gladbeck

TV Gladbeck II : HSG DJK Rauxel-Schwerin II 23:22 (HZ 12:12)

Mit 2 Punkten belohnt sich der TV Gladbeck nach einem tollen, kräftezehrenden Vergleich mit einem der Top-Teams der Liga.

Ohne Sinke, Nowak, Heideck, Stuppert und Harnischfeger gingen die Gladbecker ins zweite Saisonspiel, bei denen sich für den Notfall der Mitfünfziger Martin Meier mit auf die Reservebank setzte. Die Gäste mit vollem Kader und hohem Tempo schienen in den ersten 15 Minuten (Spielstand 5:8) die Weichen stellen zu wollen für ein, aus ihrer Sicht, standesgemäßes Ergebnis. Hohes Tempo und ein gutes Zusammenspiel in der Offensive führten immer wieder zu einfachen Treffern und das, obwohl Keeper Dennis Böker eine unfassbare Vorstellung ablieferte. „Ohne Dennis hätten wir heute sicher mehr als 30 Tore kassiert. Was er gehalten hat, war unglaublich. Selbst der Kopftreffer von Linksaußen hat ihn nicht beeinträchtigt.“, vergab der Trainer ein Sonderlob für einen, der aus einer sehr guten Mannschaftsleistung nochmals herausstach.

Trotz der spielerischen Dominanz der Gäste, suchten die Hausherren weiter mit vollem Einsatz den Weg durch die Deckungslücken und plötzlich hieß es nach 21 Minuten Unentschieden, 9:9. Der weitere Spielverlauf blieb dann bis zum 12:12 Pausenstand ausgeglichen. Der Coach fand in der Halbzeit anscheinend die richtigen Worte, seine Jungs nochmals auf sehr anstrengende 30 Minuten einzustimmen. Nachdem Hendrik Talhoff und Martin Meier in Durchgang eins ebenfalls durch muskuläre Probleme ausfielen (Talhoff kam Mitte der Zweiten Halbzeit nochmal zurück) und der zweite Torhüter Philip Timm sich sogar auf Rechtsaußen wiederfand, sah es alles andere als rosig aus. „Die meisten Spieler waren schon in der Pause völlig k.o., aber irgendwie konnten sie heute über ihre Grenzen gehen.“, resümierte Kolja Nachtigal nach der Partie.

Der zweite Abschnitt war dann unterteilt in 22 TV- und 8 Rauxel-Minuten. Bis zur 52. spielte sich die Gladbecker Reserve quasi in einen wahren Rausch und führte völlig zu Recht mit 6 Toren Unterschied, ehe die Kräfte schlagartig schwanden und der Gegner durch unnötige Ballverluste zu 5 einfachen Treffern gelangte. Den ausgelaugten Siegern war das aber nach dem Abpfiff total egal und sie feierten sich selbst und ihre Energieleistung ausgiebig auf dem Parkett.

 

 

Es spielten und trafen für den TV Gladbeck II:

Böker, Timm (beide Tor), Talhoff, Keimer (4), Nolte (2),

Kohler (6), Meier, Steinbach (8), Stegemann (2), Haske (1)


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